Erstaunen über vermeintliche unabhängige Beratung

von ABS-ZsL (Kommentare: 0)

Bild: Das Logo der kobinet-Nachrichten

In einem Interview mit den Kobinet-Nachrichten berichtet unsere Mitarbeiterin Britta Schade über ihre Eindrücke vom Workshop "Unabhängige Beratung" des Paritätischen Baden-Württemberg. Bei diesem Treffen wollten die Mitgliedsverbände des Paritätischen herausarbeiten, wie unabhängige Beratung durch die Möglichkeiten des Bundesteilhabegesetzes in Baden-Württemberg zukünftig gefördert werden können. Vom Treffen ernüchtert zurückgekehrt forderte Britta Schade im Interview unter anderem:

Es müssen sowohl auf Bundeseben wie auch auf Landesebene klare Vergabekriterien erarbeitet werden und auch der Wunsch, dass die Entscheidungen über die Vergabe mit Selbstvertreter*innen getroffen werden, berücksichtigt werden. Es ist wirklich traurig zu sehen, was alles auf einmal unabhängig ist und wer alles schon immer Peer Counseling macht. Hier gibt es eine ähnliche Entwicklung wie beim Begriff "selbstbestimmt leben", der auch von Behinderteneinrichtungen aufgegriffen wird, wo anscheinend ja auch alle Menschen selbst bestimmt leben können, wohnortnah und ganz im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention.

Weiterlesen: das komplette Interview auf der Webseite der kobinet-nachrichten

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